Natur am Roten Main

Der Rote Main ist der wasserärmere, aber längere der beiden Quellflüsse des Mains. Er entspringt in der Fränkischen Schweiz und vereinigt sich am westlichen Stadtrand von Kulmbach mit dem rechten und nördlichen Quellfluss dem Weißen Main. Auf einer Länge von 72 Kilometern hat der Rote Main ein Gefälle von 283 Metern. Er durchfließt ein Gebiet mit lehmhaltigen Böden und führt, vor allem nach Regenfällen, viel Schwebfracht mit sich. Daher nimmt er eine rötlich-braune Färbung an, was zu seinem Namenszusatz geführt hat.

Der Fluss…

… bietet Lebensraum für allerlei Tier- und Pflanzenarten. Wasserpflanzen, Fische, Insektenlarven und Plankton leben im Main und ihr Vorhandensein oder Fernbleiben kann Auskunft über die Qualität des Gewässers geben. Der Rote Main besitzt augenblicklich die Güteklasse 2 und bedrohte Fischarten wie die Äsche oder das Bachneunauge können in diesem Fluss wieder leben. Wasserbewohnende Insekten wie Libellen, Eintagsfliegen und Steinfliegen verbringen ihre Jugend als Larven im Wasser und leben dort oft räuberisch von kleineren Krebsen, Würmern, Schnecken und Plankton.

Die Rotmainaue mit ihren Auenwiesen ist besonders charakteristisch für die Gegend entlang des Rot-Main-Auen-Wegs. Sie ist besonders wertvoll für die Natur. In der Aue gibt es Feuchtbiotope, die der Storch zur Nahrungssuche nutzt, in den Wiesen brüten Bekassinen (Schnepfenvögel) und an den Gräben jagen Graureiher.

Ökolehrpfad Heinersreuth

Der Ökolehrpfad des Bund Naturschutzes der Ortsgruppe Heinersreuth, der einen Teil des Rot-Main-Auen-Wegs begleitet, gibt Auskunft über die Natur am Roten Main.

Textquellen: Wikipedia und Bund Naturschutz

Altarm Maanger Steg

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