Bergmühle Neudrossenfeld

Romantik-Hotel in alter Getreide- und Sägemühle

Mühlen-Geschichte

Zur früheren Kornmühle gehörte auch Landwirtschaft. 1896 wurde das Mahlrecht verkauft und eine „Schneid- oder Gatterseech“ (Sägewerk) eingerichtet. Der zweigeschossige Satteldachbau mit Fachwerkobergeschoss und älterem Kern wurde im 19. Jhd. erneuert (verschieferter Frontgiebel, verzierte Haustür von 1888) und ist inzwischen vorbildlich restauriert. Die Mühle ist aber erheblich älter, wovon nicht nur die Grundmauern und ein Tor (wohl von Anfang des 17. Jhd.) zeugen. 1531 heißt es im Landbuch: „Der Markgraf besaß im Ort noch . . .  eine Mühle“, und das war die Schindel-Mühle, heutige Bergmühle. Außerdem rühmt schon 1692 der Creußener Pfarrer Magister Johannes Will in „Das Teutsche Paradeiß in dem vortrefflichen Fichtelberge“ für das „Neue Trosenfeld“: „einen vornehmen Gasthof mit einem guten Bräuwerck, zwo Mühlen, die Tham-(Damm-) und die Rangen- (Berg-)Mühl, davon die erste das Weiherbächlein allein, die andere zugleich ein Arm vom Rotmain bedient.“ Die Mühle war lange Zeit im Besitz der Familie Höhn, bis sie Michael Rothenbücher 1980 kaufte und zum Romantik-Hotel umbaute. Die Bergmühle gehört zu den markanten historischen Baudenkmälern im Ort.

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